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Endstand: Rennen
Schnellste Runde: Bernd Schneider, 1:25.258 in Runde 9
1 Christijan Albers (NL)
ExpressService AMG-Mercedes
+ 1:01:38.184 41 
2 Marcel Fässler (CH)
AMG-Mercedes
+ 07.954 41 
3 Laurent Aiello (F)
Hasseröder Abt-Audi
+ 12.668 41 
4 Bernd Schneider (D)
Vodafone AMG-Mercedes
+ 15.400 41 
5 Peter Dumbreck (GB)
OPC Team Phoenix
+ 19.280 41 
6 Alain Menu (CH)
OPC Team Holzer
+ 34.671 41 
7 Mattias Ekström (S)
PlayStation 2 Red Bull Abt-Audi
+ 36.495 41 
8 Christian Abt (D)
Hasseröder Abt-Audi
+ 37.356 41 
9 Manuel Reuter (D)
OPC Team Holzer
+ 42.558 41 
10 Joachim Winkelhock (D)
OPC Euroteam
+ 45.752 41 
11 Jeroen Bleekemolen (NL)
OPC Euroteam
+ 54.006 41 
12 Thomas Jäger (D)
Original-Teile AMG-Mercedes
+ 55.035 41 
13 Timo Scheider (D)
OPC Team Phoenix
+ 55.721 41 
14 Peter Terting (D)
S line Audi Junior Team
+ 56.319 41 
15 Stefan Mücke (D)
Service 24h AMG-Mercedes
+ 57.556 41 
16 Karl Wendlinger (A)
PlayStation 2 Red Bull Abt-Audi
+ 1:09.605 41 
17 Bernd Mayländer (D)
Original-Teile AMG-Mercedes
+ 1:13.353 41 
18 Martin Tomczyk (D)
S line Audi Junior Team
+ 1:20.433 41 
19 Katsutomo Kaneishi (J)
ARTA AMG-Mercedes
+ 1:29.416 41 
20 Jean Alesi (F)
AMG-Mercedes
+ 32 Runden
21 Gary Paffett (GB)
Service 24h AMG-Mercedes
+ 39 Runden

 

Christijan Albers gewinnt DTM-Krimi in der Eifel
Gerade 24 Jahre ist Christijan Albers jung, am Lenkrad seines AMG- Mercedes CLK bot er auf dem Sprint-Kurs des Nürburgrings eine außergewöhnlich routinierte Vorstellung. Der Niederländer gewann nach 41 Runden souverän mit einem Vorsprung von 7,954 Sekunden den turbulenten dritten Saisonlauf der DTM vor seinem Markenkollegen Marcel Fässler. Albers setzte sich mit einem Vorsprung von drei Punkten an die Tabellenspitze der DTM.

 

 
Nach 41 Runden überquerte Albers als Erster die Ziellinie

 Nach toller Aufholjagd von Startplatz elf aus eroberte Champion Laurent Aiello (Abt-Audi) als Dritter noch einen Podestplatz. Diesen luchste er in spannenden Duellen dem dreifachen DTM-Meister Bernd Schneider (AMG-Mercedes CLK) ab, der Vierter wurde. Die beiden besten Opel-Piloten waren zwischenzeitlich zielstrebig auf Podestkurs. Peter Dumbreck jedoch fiel nach einer Kollision mit Bernd Schneider zurück, Alain Menu verlor Rang drei, als er bei der Ausfahrt nach seinem zweiten Pflicht-Boxenstopp eine Trennlinie überfuhr und zu einer Straffahrt durch die Boxengasse verurteilt wurde. Insgesamt kamen am Rennwochenende 38.000 Zuschauer an den Nürburgring. Sie erlebten Tourenwagensport der Extraklasse. In die Punkteränge fuhren drei Abt- Audi, drei Mercedes-Benz und zwei Opel.

 

Christijan Albers: "Eine tolle Leistung des gesamten Teams"
Im Kampf um die Pole Position musste sich Christijan Albers seinem Mercedes-Kollegen Marcel Fässler zwar noch knapp geschlagen geben, 24 Stunden später drehte der Youngster den Spieß aber um und holte nach der Paradevorstellung vor 14 Tagen auf dem Adria Raceway den zweiten DTM-Sieg seiner Karriere. "Ich bedanke mich beim ganzen Team. Sie haben mir ein tolles Auto hingestellt. Es ist faszinierend, in einem Werksteam zu fahren. Hier kann ich zeigen, was ich gelernt habe", erklärte ein freudetrunkener Albers. Mercedes- Sportchef Norbert Haug lobte: "Eine wunderbare Fahrt von Christijan und Marcel. Die DTM war noch nie so umkämpft wie in diesem Jahr."

 

 
Zeigte eine kämpferische und faire Vorstellung: Laurent Aiello

Laurent Aiello: "Mein Geschenk für mich"
Zwei Tage vor dem Rennen war Laurent Aiello 34 Jahre alt geworden. "Das größte Geschenk", so hatte der DTM-Champion prophezeit, "mache ich mir am Sonntag mit einem Pokal selbst." Da passte Startplatz elf nicht ins Konzept. Doch mit einer fehlerfreien, kämpferischen Leistung eroberte der Franzose den dritten Rang: "Ich bin das Rennen ruhig angegangen. Im Renntrimm war mein Auto sehr gut, außerdem waren die Boxenstopps perfekt und die Strategie auch. Wenn ich um den Titel mitfahren will, muss ich aber im Training noch besser werden." Siegchancen hatte Aiellos Markenkollege Mattias Ekström. Der Schwede setzte sich beim Start an die Spitze, doch dann kostete ihn eine falsch aufgesetzte Radmutter beim Boxenstopp soviel Zeit, dass er nur Siebter wurde. Teamchef Hans-Jürgen Abt trauerte: "Schade, Mattias ist sensationell gefahren. Aber Fehler passieren nun mal."

Peter Dumbreck: "Unser Astra war am Nürburgring bärenstark"
Gemischte Gefühle bei Opel: Denn jene beiden Piloten, die schließlich die Punkteränge fünf und sechs - Peter Dumbreck und Alain Menu - eroberten, lagen zwischenzeitlich auf Kurs Richtung Podest. Peter Dumbreck warf ein Dreher, ausgelöst durch die Kollision mit Bernd Schneider zurück. "Ich bin insgesamt sehr froh, dass wir im Renntempo mit den Audi und den Mercedes mithalten konnten", sagte der Schotte. Dumbreck konnte nicht nur mithalten: Er drehte im Verlauf des Rennens immer wieder die schnellsten Runden im Feld. "Das war eine tolle Demonstration der Möglichkeiten unseres Astra V8 Coupés", sagte Opel-Sportchef Volker Strycek. "Die Fortschritte mit dem Auto sind fantastisch. In Hockenheim haben uns mit den brandneuen Astra sechs Zehntel gefehlt, und jetzt sind wir bereits direkt am Auspuff der Konkurrenz." Opels Bester Peter Dumbreck bestätigte: "Unser Astra war am Nürburgring bärenstark. Wenn wir diese Form mit zum nächsten Rennen an den Lausitzring nehmen können, sind wir dort für Podiumsplatzierungen allemal gut gerüstet."

 

   

   Letzte Aktualisierung: © by Stefan Eigenmann